GesundheitsMagazin

Mit 54 hatte ich akzeptiert, dass ich einfach so bin. Dann stellte mir eine Physiotherapeutin eine Frage, die in vier Jahren niemand gestellt hatte.

Nach vier Jahren Schwindel, elf Ärzten, einem Ordner voller Befunde mit dem Wort "unauffällig" und dem Satz "Vielleicht sollten Sie mal mit jemandem über Ihre Psyche sprechen" – schreibt eine Sachbearbeiterin aus Dortmund den Brief, den sie sich vor vier Jahren gewünscht hätte.

Wenn du das hier liest, während du dich mit einer Hand am Küchentisch abstützt...

Wenn du im Supermarkt den Einkaufswagen nicht schiebst, sondern dich an ihm festhältst...

Wenn du aufgehört hast, "ja" zu sagen, weil du nie weißt, wie der Tag wird...

Wenn du schon vorher weißt, dass am Ende wieder "unauffällig" auf dem Zettel stehen wird...

Dann schreibe ich das hier für dich.

Weil ich wie du war.

Vier Jahre lang.

Ich bin nicht zusammengebrochen.

Ich bin weiter arbeiten gegangen.

Ich habe funktioniert.

Aber ich hatte aufgehört, Auto zu fahren.

Aufgehört, meiner Tochter zuzusagen.

Aufgehört, irgendetwas zu planen, das weiter weg war als der Supermarkt an der Ecke.

Und im Frühjahr letzten Jahres sagte mir ein Neurologe (der elfte Arzt in vier Jahren), dass er organisch nichts mehr finden könne und ich vielleicht einmal mit jemandem über meine Psyche sprechen sollte.

Ein Teil von mir war in diesem Moment erleichtert.

Nicht, weil ich ihm geglaubt hätte.

Sondern weil endlich überhaupt jemand irgendetwas gesagt hatte.

Wie alles angefangen hat

Es war ein Mittwoch im März.

Ich saß an meinem Schreibtisch.

Ich drehte den Kopf nach rechts, um einen Ordner aus dem Regal hinter mir zu holen.

Und der Raum drehte sich weiter, als ich längst aufgehört hatte, mich zu bewegen.

Vier, vielleicht fünf Sekunden.

Ich hielt mich an der Tischkante fest und wartete, bis es aufhörte.

Merk dir diesen Moment.

Ich komme darauf zurück. Vier Jahre später wurde er der wichtigste Satz meiner ganzen Krankengeschichte.

Damals dachte ich: Kreislauf. Zu wenig getrunken. Zu wenig geschlafen.

Am nächsten Tag passierte es wieder.

Und dann hörte es nicht mehr auf.

Vier Jahre, Elf Ärzte, Kein Befund

Ich könnte das in einem Satz erzählen. Aber ich glaube, ich erstelle lieber eine Liste. Weil sich einige darin wiedererkennen werden.

Hausarzt: Blutdruck, Blutbild, EKG. Alles in Ordnung. Überweisung zum HNO.

HNO: Frenzelbrille, Hörtest, kalorische Prüfung. Ich habe vor der Untersuchung im Wartezimmer geweint, weil mir jemand erzählt hatte, wie sich das anfühlt. Ergebnis: unauffällig. "Vielleicht Lagerungsschwindel." Epley-Manöver, zwanzigmal über Monate. Nichts.

MRT Kopf: kein Tumor, keine Blutung, kein Schlaganfall. Der Radiologe war sehr freundlich. "Da ist nichts."

Röntgen HWS: leichte Verschleißerscheinungen, altersentsprechend. "Nichts, was Ihren Schwindel erklären würde."

Kardiologe: Langzeit-EKG, Belastungs-EKG. Unauffällig.

Augenarzt, Schilddrüse, großes Blutbild: unauffällig, unauffällig, unauffällig.

Schwindelambulanz: sieben Wochen Wartezeit auf den ersten Termin. Ein paar Untersuchungen. Dann sechs Wochen Wartezeit auf den Brief. Im Brief stand im Wesentlichen: unauffällig.

Neurologe eins: "Ich weiß nicht, woher das kommt. Aber Sie hatten keinen Schlaganfall und Sie haben keinen Tumor."

Neurologe zwei: "Bleiben Sie aktiv."

Neurologe drei: die Psyche.

Weißt du, was das Schlimmste an vier Jahren ohne Befund ist?

Es ist nicht der Schwindel.

Es ist, dass man irgendwann anfängt, nicht mehr an sich selbst zu glauben.

Die Parade der Misserfolge

Und daneben lief das, was ich heute die Parade nenne.

Betahistin: acht Monate lang, morgens, mittags, abends. Ich hatte zeitweise das Gefühl, es wurde davon eher schlimmer. Als ich das ansprach, wurde die Dosis erhöht.

Vertigoheel: sieben Tage lang half es erstaunlich gut. Dann gar nicht mehr. Nie wieder.

Vomex: Ich habe geschlafen. Der Schwindel war nicht weg — ich war nur nicht mehr richtig da. Zweimal genommen, dann weggeworfen.

Physiotherapie, 12 Einheiten: Gleichgewichtstraining, Blickstabilisation. Ich war fleißig. Nach der letzten Einheit sagte die Therapeutin, ich hätte alles richtig gemacht. Das war kein Trost.

Osteopathie: drei Sitzungen, 85 Euro pro Sitzung. Nach jeder Sitzung war ich zwei Tage lang deutlich besser. Am dritten Tag war alles wieder da. Ich habe 255 Euro für sechs gute Tage bezahlt.

Atlaskorrektur: 320 Euro. Danach drei Tage schlechter als vorher, dann wieder wie vorher. Ich hatte während der Behandlung solche Angst, dass ich die ganze Zeit die Hände zu Fäusten geballt hatte.

Vitamin-B-Infusionen: sechsmal, 40 Euro pro Infusion.

Escitalopram: verschrieben vom dritten Neurologen. Auf einen Verdacht. Ich habe elf Tage durchgehalten — Zittern, Übelkeit, Kopfdruck und eine Angst, die ich vorher nicht kannte. Man sagte mir, das sei normal und gehe vorbei. Vielleicht stimmt das sogar. Ich konnte es nicht.

Drei verschiedene Nackenstützkissen: 180 Euro. Das dritte war das schlimmste von allen.

Wenn ich alles zusammenrechne: ungefähr 3.800 Euro.

Vier Jahre.

Und ehrlich geschätzt vielleicht drei Wochen echte Besserung, verteilt über das Ganze.

Ich war irgendwann nicht mehr verzweifelt.

Ich war fertig.

Und ich hatte langsam angefangen zu glauben, was mir der elfte Arzt gesagt hatte.

Der Tag, an dem ich fast aufgab

Meine Tochter war im Sommer umgezogen. Neunzig Kilometer.

Sie hatte mich zum Einweihungsessen eingeladen.

Ich stand um halb zwölf in der Einfahrt.

Ich setzte mich ins Auto.

Steckte den Schlüssel ins Zündschloss.

Und saß da.

Ich legte die Hände auf das Lenkrad und stellte mir vor, wie ich auf die Autobahn auffahre. Wie ich den Kopf drehe und über die Schulter schaue.

Den Kopf drehen.

Ich habe den Schlüssel wieder abgezogen.

Bin ausgestiegen.

Habe meiner Tochter geschrieben, dass ich es heute nicht schaffe.

Sie hat "ist okay Mama" geantwortet, mit einem Herz dahinter.

Und genau das war das Schlimmste daran.

Ich habe den Autoschlüssel an den Haken neben der Garderobe gehängt.

Er hing dort elf Monate.

Die Frage, die in vier Jahren niemand gestellt hat

Meine Mutter ist 81 und hatte im Herbst eine neue Hüfte bekommen.

Zweimal die Woche Reha-Physiotherapie. Mein Mann fuhr, ich saß hinten.

Ich habe in diesem Wartezimmer ungefähr vierzehnmal gesessen.

Beim fünfzehnten Mal setzte sich die Physiotherapeutin meiner Mutter neben mich.

Frau Bergmann. Ende vierzig, über zwanzig Jahre im Beruf, Schwerpunkt Halswirbelsäule und manuelle Therapie.

Sie sagte: "Darf ich Sie etwas fragen? Sie halten Ihren Kopf die ganze Zeit vollkommen still. Sie drehen ihn nicht. Sie drehen immer den ganzen Oberkörper mit."

Ich sagte, dass ich Schwindel habe. Seit vier Jahren. Ohne Befund.

Sie nickte, als hätte sie das schon hundertmal gehört.

Dann fragte sie:

"Hat sich in diesen vier Jahren eigentlich jemals jemand Ihren Nacken angesehen? Nicht geröntgt. Angesehen. Mit den Händen."

Ich habe eine Weile gebraucht, um zu antworten.

Elf Ärzte.

MRT, Röntgen, EKG, Frenzelbrille, kalorische Prüfung, Langzeit-Blutdruck, großes Blutbild.

Niemand hatte je meinen Nacken angefasst.

Das eine, was mir nie jemand gesagt hatte

Sie bat mich, mich für zwei Minuten auf die Liege zu legen.

Sie tastete unter meinem Hinterkopf.

"Das", sagte sie, "ist der Bereich um C1 und C2. Die obersten beiden Halswirbel. Und was ich da gerade taste, ist so hart, dass ich mich frage, wie Sie damit schlafen."

Dann erklärte sie mir etwas, das in vier Jahren niemand erklärt hatte.

Ganz oben an der Wirbelsäule sitzt eine Gruppe winziger Muskeln. Die subokzipitalen Muskeln. Sie liegen direkt zwischen Ihrem Hinterkopf und den obersten beiden Halswirbeln — C1 und C2.

Jeder einzelne davon ist kaum größer als ein Daumen.

Und zwischen ihnen hindurch verlaufen die Arterien, die Ihr Gehirn mit Blut versorgen.

Wenn sich diese Muskeln über Jahre hinweg chronisch verspannen — durch Stress, durch die Haltung, durch acht Stunden täglich am Schreibtisch, dann drücken sie auf genau diese Arterien.

Weniger Durchblutung da oben bedeutet Schwindel.

Einen benebelten Kopf.

Und dieses Gefühl, ständig aus dem Gleichgewicht zu sein.

Und dieselben verspannten Muskeln reizen zusätzlich den Vagusnerv, der unmittelbar dort verläuft.

Deshalb rast dein Herz, obwohl der Kardiologe nichts gefunden hat.

Deshalb kribbeln die Arme.

Deshalb sitzt dieser dumpfe Druck unten an der Schädelbasis.

Das ist zervikogener Schwindel.

Kein PPPD. Keine vestibuläre Migräne. Kein gutartiger Lagerungsschwindel.

Dein Innenohr ist in Ordnung. Deine Augen sind in Ordnung. Dein Herz ist in Ordnung.

Deshalb ist jeder einzelne Befund unauffällig.

Es hat nur nie jemand an der Stelle nachgesehen, an der die Arterien und der Nerv tatsächlich eingeengt werden.

Und das Ergebnis ist exakt das, was du nie richtig beschreiben konntest.

Watte im Kopf.

Als wäre man leicht betrunken, ohne einen Tropfen getrunken zu haben.

Als würde es jeden Moment gleich losgehen.

Ein Boden, der nicht ganz fest ist.

Und dann sagte sie den Satz, den ich seitdem auswendig kann:

"Ein MRT zeigt Strukturen. Knochen, Bandscheiben, Tumore, Blutungen. Ein MRT zeigt keine Muskelspannung. Der Grund, warum bei Ihnen nichts gefunden wurde, ist nicht, dass nichts da ist. Der Grund ist, dass genau das, was ich hier gerade unter meinen Fingern habe, auf diesen Bildern gar nicht sichtbar sein kann."

Ich habe an diesen Mittwoch im März gedacht.

An den Ordner im Regal hinter mir.

Der allererste Anfall meines Lebens kam, als ich den Kopf gedreht habe.

Ich habe das vier Jahre lang jedem einzelnen Arzt genau so erzählt.

Und niemand hat je darauf reagiert.

Warum es jedes Jahr schlimmer wurde

"Und Sie müssen etwas verstehen", sagte sie. "Das bleibt nicht, wo es ist."

Der Schwindel kommt. Sie fangen an, ihn zu vermeiden.

Sie drehen den Kopf nicht mehr richtig. Sie bewegen sich vorsichtiger. Sie gehen seltener raus.

Und genau das ist der Punkt: Sie schonen ausgerechnet das System, das nur durch Bewegung funktionsfähig bleibt.

Die Muskeln werden steifer. Das Gleichgewichtssystem wird untrainierter. Der Schwindel wird stärker.

Und dann kommt die Angst dazu.

Angst spannt genau die Muskeln an, um die es geht.

Den Nacken.

Ich hatte nicht vier Jahre lang Schwindel gehabt.

Ich hatte vier Jahre lang verspannte Nackenmuskeln gehabt.

Warum nichts davon funktioniert hatte

An diesem Nachmittag ergab plötzlich alles einen Sinn.

Betahistin wirkt am Innenohr. Mein Innenohr war nie das Problem.

Das Epley-Manöver löst gelöste Kristalle im Bogengang. Ich hatte keine losen Kristalle.

Die Physiotherapie trainierte mein Gleichgewicht - während der Druck oben an der Schädelbasis unverändert bestehen blieb.

Die Osteopathie half zwei Tage, weil sie kurzfristig Beweglichkeit schuf. Aber am nächsten Morgen saß ich wieder acht Stunden vor zwei Bildschirmen. Eine Sitzung pro Woche gegen vierzig Stunden Bildschirmarbeit - diese Rechnung kann nicht aufgehen.

Die Atlaskorrektur ging genau einmal in die Tiefe. Einmal. Was danach fehlte, war alles.

Massagen erreichen etwa ein bis zwei Zentimeter. Die Muskeln um C1 und C2 liegen darunter, unter mehreren Schichten. Man kommt mit Kneten physikalisch nicht an sie heran. Das ist keine Meinung, das ist Anatomie.

Das Nackenstützkissen hat meinen Kopf jede Nacht acht Stunden lang in genau der Haltung fixiert, die das Problem war.

Und das Escitalopram wurde mir auf einen Verdacht hin verschrieben.

Ich war nicht therapieresistent.

Ich war nicht austherapiert.

Es hatte nur nie jemand die Stelle behandelt, um die es ging.

Die vier Dinge die zusammenkommen müssen

Ich fragte Frau Bergmann, was man denn dann macht.

Sie sagte, um diese tiefe Schicht dauerhaft zu lösen, müssten vier Dinge zusammenkommen.

Dehnung. Der Nacken muss in einem präzisen 26°-Winkel gedehnt werden – Traktion. Das schafft Raum zwischen den obersten Halswirbeln und nimmt den Druck von Gefäßen und Nervenbahnen.

Wärme. Sie muss tief genug gehen, um das Gewebe wirklich zu lockern und die Durchblutung anzuregen.

EMS. Sanfte elektrische Impulse erreichen die tiefen Muskelschichten, an die man mit Händen nicht herankommt. Das ist genau der Teil, den eine Massage nicht leisten kann.

Massage. Sie löst die oberflächliche Verhärtung, damit die Tiefe überhaupt erreichbar wird.

"Einzeln bringt das wenig", sagte sie. "Und einmal pro Woche bringt gar nichts. Das muss täglich passieren."

Ich sagte: "Und wo bekomme ich so etwas?"

Sie holte ihr Handy heraus.

Das Gerät, das mir mein Leben zurückgab

Es ist das MundoGesund® 4-in-1 Nackentherapiegerät.

Es kombiniert genau diese vier Anwendungen in einem einzigen Gerät — Traktion im 26-Grad-Winkel, Tiefenwärme, EMS und Massage.

Man legt es auf den Boden oder auf eine feste Unterlage.

Man legt sich mit dem Nacken darauf.

Fünfzehn Minuten.

Und — das war für mich der entscheidende Punkt — man stellt jede der vier Funktionen einzeln ein. Von der niedrigsten Stufe aus. Man kann jederzeit einfach den Kopf anheben und aufhören.

Nach vier Jahren, in denen ich zweimal erlebt hatte, dass eine Nackenbehandlung alles schlimmer machte, war das der Moment, in dem ich überhaupt zugehört habe.

Es wird nichts an mir gemacht.

Ich mache es.

Ich hatte 3.800 Euro ausgegeben.

Das Gerät kostet aktuell 119,95 Euro.

Das ist weniger als anderthalb Sitzungen bei meiner Osteopathin.

Weniger als die Hälfte der Atlaskorrektur, bei der ich vor Angst die Hände zu Fäusten geballt hatte.

Tag 1: Der Moment, in dem ich wusste, dass das anders war

Es kam eine Woche später.

Ich habe es aus dem Karton genommen und es dann erst einmal zwei Tage im Flur stehen lassen.

Ich weiß nicht genau, wie ich das erklären soll. Ich glaube, ich hatte Angst vor der Enttäuschung.

Am dritten Abend habe ich eine Decke auf den Wohnzimmerboden gelegt.

Wärme auf Stufe 1.

Massage auf Stufe 1.

EMS aus.

Fünf Minuten. Nicht fünfzehn.

Mein Finger lag die ganze Zeit auf der Aus-Taste der Fernbedienung.

Zuerst kam nur die Wärme. Langsam, nicht plötzlich.

Dann spürte ich, wie mein Kopf sanft nach hinten und leicht nach oben geführt wurde — als würde ihn jemand ganz vorsichtig vom Hals wegheben.

Und irgendwo bei Minute vier ließ etwas unter meinem Hinterkopf los.

Ein Ziehen, von dem ich gar nicht mehr gewusst hatte, dass es überhaupt da war.

Weil es seit Jahren da war.

Dann bin ich aufgestanden.

Und der Raum blieb stehen.

Vielleicht drei Sekunden länger als sonst.

Ich weiß, das klingt nach nichts.

Aber ich habe diese drei Sekunden gemerkt.

Woche 1: Ich habe mich langsam hochgetastet. Von fünf auf zehn Minuten, Wärme auf Stufe 2, EMS zum ersten Mal auf der niedrigsten Stufe. Am fünften Tag habe ich morgens im Bad den Kopf gedreht, ohne vorher darüber nachzudenken.

Woche 2: Fünfzehn Minuten, jeden Abend vor dem Schlafengehen. Mein Mann sagte an einem Dienstag beim Abendessen: "Du hältst deinen Kopf anders." Ich hatte es selbst nicht bemerkt.

Woche 3: Ein Rückschlag. Zwei richtig schlechte Tage. Es war heiß, wir hatten Quartalsabschluss, ich saß zehn Stunden am Bildschirm. Ich dachte: also doch nicht.

Ich habe trotzdem weitergemacht, weil Frau Bergmann mich genau davor gewarnt hatte.

Sie hatte gesagt: "Es wird nicht in einer geraden Linie besser. Es wird in Wellen besser. Wichtig ist nur, dass die schlechten Tage weniger werden."

Sie hatte recht.

Woche 6: Ich war einkaufen und habe erst an der Kasse gemerkt, dass ich den Wagen die ganze Zeit nur geschoben hatte.

Wo ich heute bin

Ich schreibe das viereinhalb Monate nach diesem ersten Abend auf dem Wohnzimmerboden.

Der Schwindel ist nicht vollständig verschwunden. Ich will dich nicht anlügen.

An sehr heißen Tagen, oder wenn ich zu lange am Bildschirm hänge, merke ich ihn.

Aber er bestimmt nicht mehr, was ich mache.

Ich benutze das Gerät jetzt drei- bis viermal pro Woche, fünfzehn Minuten, abends.

Und im April habe ich den Autoschlüssel vom Haken genommen.

Neunzig Kilometer.

Ich bin zweimal auf einen Parkplatz gefahren, nur um sicherzugehen. Beim zweiten Mal bin ich nicht einmal ausgestiegen.

Meine Tochter stand in der Tür, als ich in die Einfahrt gefahren bin.

Sie hat nichts gesagt.

Sie hat mich nur sehr lange umarmt.

Was ich möchte, dass sie wissen

Wenn du da bist, wo ich war.

Wenn Sie den Ordner mit den Befunden im Schrank stehen haben und auf jedem einzelnen "unauffällig" steht...

Wenn dir jemand gesagt hat, es sei die Psyche, und du es inzwischen selbst halb glaubst...

Wenn du den Verdacht mit dem Nacken seit Langem hast und man dir gesagt hat, das hänge nicht miteinander zusammen...

Dann möchte ich dir genau eine Sache sagen.

Du hast dir das nie eingebildet.

Dein Befund war unauffällig.

Du bist es nicht.

Es gibt eine Muskelschicht direkt unter deinem Hinterkopf, die auf keinem einzigen der Bilder zu sehen ist.

Vielleicht liegt es bei Ihnen daran. Vielleicht auch nicht.

Aber bei mir hat es in vier Jahren niemand überprüft.

Und ich möchte einfach nicht, dass du ebenfalls vier Jahre dafür brauchst.

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Kommentare

  • Monika H.

    Kann das jemand bestätigen? Funktioniert das wirklich bei Schwindel?

    Gefällt mir · Antworten · · 39 Min.
  • Petra K.

    Ja! Ich nutze es seit 3 Wochen und mein Schwindel ist deutlich besser. Morgens kein Drehen mehr beim Aufstehen.

    Gefällt mir · Antworten · · 16 Min.
  • Ingrid W.

    Ich habe meins zum vollen Preis gekauft und jetzt gibt es 60% Rabatt? Das ist nicht fair!

    Gefällt mir · Antworten · · 51 Min.
  • Stefan R.

    Wie lange dauert der Versand?

    Gefällt mir · Antworten · · 1 Std.
    • Claudia M.

      Hey Stefan, meins ist nach einer Woche angekommen.

      Gefällt mir · Antworten · · 24 Min.
  • Wolfgang B.

    Ich mag die Wirkung. Die Schwindel-Attacken sind nach 2 Wochen fast weg. Nutze es jetzt morgens und abends — auch vor längeren Autofahrten.

    Gefällt mir · Antworten · · 1 Std.
  • Heinrich M.

    Habe es meiner Mutter geschenkt, die seit Jahren unter Schwindel leidet. Sie ist begeistert! Endlich kann sie wieder ohne Angst zum Markt laufen.

    Gefällt mir · Antworten · · 4 Std.

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